Die DVMs in den Medien

07.01.2017 Norderstedter Zeitung

Mit Pech den Titelgewinn verpasst

TuRa Harksheides Schachmädchen belegen Platz zwei bei Mannschafts-DM

Norderstedt. Sie hätten allen Grund zum Jubeln gehabt: Die Schachmädchen des TuRa Harksheide waren bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften der Altersklasse U20 in Borken-Gemen als einziges von neun Teams ungeschlagen geblieben – wer schafft das schon?

Für Platz eins reichte es aber trotzdem nicht. Der nationale Titel ging nach Niedersachsen an den Lehrter SK, der sich TuRa in der zweiten Wettkampfrunde zwar mit 1,5:2,5 geschlagen geben musste, aber zu guter Letzt bei ebenfalls zehn Mannschaftszählern über das bessere Brettpunktverhältnis verfügte.

Aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl wurde in der Nähe von Münster erstmals ein Austragungsmodus praktiziert, der nicht frei von gewöhnungsbedürftigen Nebenwirkungen war. Es gab Freilose, Streichresultate und die kuriose Situation, dass einige Teams während des Wettbewerbs sechs, andere dagegen sieben Wettkämpfe absolvieren mussten.

"Das war natürlich richtig doof für diejenigen, die kein Spiel frei hatten", sagte Inken Köhler, mit gerade einmal 15 Jahren das Küken des Harksheider Quartetts. Dieses gehörte zu den Leidtragenden der neuen Durchführungsbestimmungen. Köhler, Nathalie Wächter (16), Emily Rosmait (18) und Jasmin Zimmermann (19) bestritten im Gegensatz zum Lehrter SK das komplette Programm. Ihr bestes Ergebnis, das 4:0 gegen die Leegebrucher SF (Brandenburg), wurde allerdings nicht gewertet.

Dass es für die von Landes-Kadertrainer Wolfgang Krüger (Mölln) gecoachte TuRa-Crew nicht zum Gesamtsieg reichte, hatte indes einen anderen Grund: das ärgerliche 2:2 gegen denTSV Forstenried. Nathalie Wächter übersah am Spitzenbrett gegen Laura Gamisch eine Gewinnstellung, Jasmin Zimmermann musste sich Alma Krastina geschlagen geben – aus der Traum von der Titelverteidigung.

"Wir hatten Pech, und ein bisschen enttäuscht waren wir zunächst schon", sagte Inken Köhler, "aber wir haben unser Bestes gegeben und müssen uns deshalb nichts vorwerfen." TuRa-Spartenleiter Eberhard Schabel sah dies ähnlich. "Die Mädchen haben ein ganz starkes Turnier gespielt. Für die kommenden Aufgaben in den Ligen und bei Meisterschaften werden sie die gesammelten Erfahrungen mitnehmen und sich weiter positiv entwickeln."

Die Ergebnis-Übersicht der Deutschen Meisterschaft in Borken-Gemen: TuRa Harksheide – SK Langen 3:1; TuRa Harksheide – SK Lehrte 2,5:1,5; TuRa Harksheide – Muldental Wilkau-Haßlau 2:2; TuRa Harksheide – Hamburger SK 3,5:0,5; TuRa Harksheide – TSV Forstenried 2:2; TuRa Harksheide – Leegebrucher SF 4:0; TuRa Harksheide – Karlsruher SF 2,5:1,5.Tabellenstand: 1. SK Lehrte (10 Mannschaftspunkte/20,5 Brettpunkte); 2. TuRa Harksheide (10/15,5); 3. TSV Forstenried (8/12,5); 4. Muldental Wilkau-Haßlau (7/14,5); 5. Karlsruher SF (6/13,5); 6. SK Langen (4/10,5); 7. Hamburger SK (3/6,5); 8. Leegebrucher SF (2/6,5); 9. SV Bannewitz (2/4).Einzelbilanzen der Spielerinnen des TuRa Harksheide: Nathalie Wächter (3,5 Punkte aus7 Partien); Emily Rosmait (4/7); Inken Köhler (6/7), Jasmin Zimmermann (6/7).

 05.01.2016 Heimatspiegel

Norderstedt (meg) Das ist schon ziemlich ärgerlich gewesen. Die weibliche U 20 von TuRa Harksheide konnte ihren Titel bei den Deutschen Vereinsjugendmeisterschaften im Schach in Borken-Gemen (Nordrhein-Westfalen) nicht verteidigen und wurde ungeschlagen von neun Mannschaften Zweiter. Meister wurde der SK Lehrte aufgrund der höheren Brettpunkte. Der erneute Titelgewinn für TuRa wurde aufgrund des kurz vor Beginn der Meisterschaften geänderten Turniermodus und Auslosungssystems verpasst. Da sich nur neun Mannschaften angemeldet hatten, der Verband aber trotzdem sieben Runden spielen wollte, entschloss man sich, das eigentlich vorgesehene Schweizer System zu kippen. Das hätte sonst zu Problemen bei der Auslosung und der fairen Ermittlung einer Endtabelle führen können, heißt es dazu in der Spielordnung der Deutschen Schachjugend.
Nun war es so, dass jeder Mannschaft, die in allen sieben Runden am Brett war und nicht spielfrei hatte, am Ende das beste Mannschaftsergebnis in Mannschafts- und Brettpunkten abgezogen wurde. Für TuRa wurde somit das 4:0 in der 6. Runde gegen Leegebruch wertlos. In der abschließenden 7. Runde rettete TuRa  durch ein 2,5 zu 1,5 gegen den Karlsruher FV wenigstens noch die Silbermedaille. TuRa wurde mit zehn Brettpunkten hinter dem neuen Deutschen Meister SK Lehrte Zweiter.
„Unsere Mädels haben ein ganz starkes Turnier gespielt. Jede Partie wird sie wieder einen Schritt weiter gebracht haben. Für unsere kommenden Aufgaben in den Ligen und Meisterschaften werden sie die Erfahrungen der sieben Runden mitnehmen und sich weiter positiv entwickeln. Wir haben aus allem das Beste gemacht. Silber ist fast der Titel. Und dann auch noch ungeschlagen“, war Eberhard Schabel, Abteilungsleiter Schach bei TuRa Harksheide, stolz auf Nathalie Wächter, Emily Rosmait, Inken Köhler und Jasmin Zimmermann, die ungeschlagen (5 Siege, 2 Unentschieden) aus Borken-Gemen wieder heim fuhren.
Über den neuen Turniermodus und das Auslosungssystem fand Schabel  deutliche Worte: „Es gab doch einige Schwächen,  die sich auf die Meisterschaften niederschlugen. Allerdings war es allen Teams vorher klar, dass diese Meisterschaft etwas ganz besonderes werden würde.  Dass wir die Härte dieses Experimentes mit erleiden mussten ist schade, aber nicht mehr zu ändern.“
Wesentlich entspannter ging es bei den Deutschen Meisterschaften der U 10 in Magdeburg zu. Hier belegte  TuRa   von 60 Mannschaften Platz 48 (2 Siege/1 Unentschieden/4 Niederlagen).

02.01.2017 Wochenblatt

Deutsche Schach-Vize kommen aus Norderstedt

Inken Köhler blieb als einzige Spielerin der U20 von TuRa Harksheide ohne Niederlage. Sechs Punkte holte sie in den sieben Partien Foto: Maibom

Die U20-Mädchen von TuRa Harksheide schaffen es Platz zwei

Norderstedt Die U20-Mädchen von TuRa Harksheide sind Deutscher Vizemeister im Schach geworden. Als einziges Team blieben sie beim Turnier in Borken ungeschlagen, gewannen sogar gegen den späteren Meister SK Lehrte. Und doch gab es nur den zweiten Platz für die Norderstedterinnen. Grund dafür war der neue Modus für die Titelkämpfe. Nur neun Teams hatten für die Titelkämpfe gemeldet. Doch anstatt bei einem so kleinen Teilnehmerfeld das Turnier um einen Tag zu erweitern, um jeden gegen jeden spielen zu lassen, wurde ein nie erprobter, neuer Modus gewählt, bei dem die Teams eine unterschiedliche Anzahl an Spielen absolvieren mussten, was bei einigen Teams zu Streichresultaten führt und bei anderen nicht.

Modus in der Kritik

TuRa-Schach-Abteilungsleiter Eberhard Schabel kritisiert den Modus: „Der Modus sah zwischen den Teams immer nur Sieger vor. Ein Unentschieden zwischen zwei Top-Teams im Kampf um die Meisterschaft wurde nicht berücksichtigt. Wir wurden Teil eines Experiments mit ungewissem Ausgang“, ärgerte sich Schabel.
Allerdings müssen sich die TuRa-Spielerinnen auch etwas an die eigene Nase fassen. Ausgerechnet in zwei Vormittagspartien spielten sie nur Remis. Gegen die Förstenried und gegen Muldental Wilkau-Haßloch gab es jeweils nur ein 2:2. Dabei hatte TuRa-Trainer Wolfgang Krüger vor dem Turnier die Vormittagsspiele als einfacher vorzubereiten bezeichnet.

Lehrte neuer Deutscher Meister

Fünf Siege errangen die TuRa-Mädchen Nathalie Wächter, Emily Rosmait, Inken Köhler und Jasmin Zimmermann. SK Langen (3:1), SK Lehrte (2,5:1,5), Hamburger SK (3,5:0,5), Leegebrucher SF (4:0) und Karlsruher SF (2,5:1,5). Am Ende wurde der Sieg gegen Leegebruch gestrichen. TuRa hatte zehn Mannschaftspunkte und 15,5 Brettpunkte. Lehrte als neuer Deutscher Meister ohne Streichresultat zehn Mannschaftspunkte und 20,5 Brettpunkte. „Damit ist Lehrte verdient Meister geworden“, gratuliert Schabel sportlich fair. Die U10 von TuRa zahlte beim DM-Turnier in Magdeburg das erwartete Lehrgeld. Nach sieben Spielrunden beendeten Philipp Ziming und Jacob Tingsen Guo, Sara Rößl, Nhat-Minh Duong und Vanessa Foos das Turnier auf Platz 48 unter 60 Teams. Sara Rößl war mit fünf Siegen in sieben Partien beste Aktive von TuRa. (tm)

21.12.2016 Wochenblatt

Schach-Abenteuer für TuRa-Kids

Vanessa Foos, Philipp Ziming Guo, Sara Rößl, Nhat Minh Duong und Jacob Tingshen Guo (von links) werden den Norderstedter Verein in Magdeburg vertreten Foto: Maibom















Jugendmannschaftsmeisterschaften: Norderstedter Schach-Nachwuchs reist nach Magdeburg

Norderstedt So langsam steigt die Aufregung.

Denn für Nhat Minh Duong, Philipp Ziming Guo, Jacob Tingshen Guo, Vanessa Foos und Sara Rößl rückt der Abreisetermin zur Deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaft näher. Das Quintett will sich mit den besten Schachteams Deutschlands in der Altersklasse U10 messen. Dabei geht es für die jungen Norderstedter Denksportler vor allem darum, ganz viele Erfahrungen zu sammeln. 61 Teams aus ganz Deutschland haben sich für das Event in Magdeburg gemeldet. Im Ranking liegt das TuRa-Team auf dem 55. Platz. „Da ist viel Platz nach oben“, sagt Schach-Abteilungsleiter Eberhard Schabel mit einem Lachen. Dabei hat Schabel in Magdeburg ein erfahrenes Team beisammen. Nhat Minh Duong, Philipp Ziming und sein Bruder Jacob Tingshen Guo waren schon letztes Jahr in Magdeburg dabei. Vor einem Jahr wurde das TuRa-Team 54. unter 60 teilnehmenden Teams. Solch eine Platzierung wäre für die Mädchen der U20w desolat. Nicht zuletzt, weil nur neun Teams an der Deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaft in Borken bei Münster teilnehmen. „Wir sind auf Position vier gesetzt, würden aber gerne aufs Treppchen kommen“, sagt Trainer Wolfgang Krüger. Nathalie Wächter, Emily Rosmait, Inken Köhler und Jasmin Zimmermann werden die Farben des Norderstedter Vereins vertreten. Den Vorjahreserfolg zu wiederholen wird schwer. TuRa Harksheide ist Titelverteidiger. „Die vor uns liegenden Teams haben aber eine Wertungszahl, die bis zu 150 Einheiten höher als unsere ist“, so Krüger.


Die Deutsche Wertungszahl (DWZ) gibt Auskunft über die Qualität der Schachspieler. TuRa geht mit einer durchschnittlichen DWZ von 1.749 an den ersten vier Brettern ins Rennen. Der topgesetzte TSV Forstenried aus Bayern hat einen Schnitt von 1.903. Es werden bei beiden Turnieren zwei Partien pro Tag gespielt. Besonderen Stress bereiten dabei die Nachmittagspartien. „Auf die Vormittagsspiele kann ich unser Team am Abend vorher vorbereiten. Für die Nachmittagsspiele ist manchmal nicht einmal eine halbe Stunde Zeit. Und die Mädchen müssen ja auch noch Mittag essen“, erklärt Wolfgang Krüger. Die U20-DM beginnt schon am 26. Dezember. Die U10 steigt einen Tag später ins Geschehen ein.

Verfolgen kann man die Partien im Internet auf der Seite der Deutschen Schachjugend unter www.deutsche-schachjugend.de. Am 30.Dezmeber steht fest, wer die neuen Titelträger sind.

20.12.2016 HEIMATSPIEGEL

Die Trainer Eberhard Schabel (rechts) und Alexander Bodnar (links) mit einigen U10- und U20 Spielern, die zur Deutschen Meisterschaft fahren. Foto: meg

Norderstedt (meg) Sie sind bestens vorbereitet! Die Schachmannschaften der weiblichen U20 und der U10 von TuRa Harksheide haben am vergangenen Wochenende in den Räumen des Coppernicus-Gymnasiums ihr Abschlusstraining für die bevorstehenden Deutschen Vereinsmeisterschaften (26. – 30. Dezember) absolviert. Vor allem das Abschneiden der weiblichen U20 wird mit Spannung erwartet. Im Vorjahr glückte dem Team nämlich der Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Auch diesmal zählen Nathalie Wächter, Emily Rosmait, Inken Köhler und Jasmin Zimmermann bei den Wettkämpfen in der Nähe von Osnabrück wieder mit zum Favoritenkreis.
Das Quartett bildet nämlich auch das Grundgerüst der TuRa-Frauenbundesliga-Mannschaft. „Wir sind an Position drei gesetzt. Unser Ziel ist es daher auch unter die Top 3 zu kommen. Es wäre natürlich schon cool, wenn wir unseren Titel verteidigen könnten. Doch das wird sehr schwer. Der SK Lehrte ist nämlich auch mit seinem Bundesligateam da. Auch den TSV Forstenried aus Bayern schätze ich sehr stark ein“, wagt TuRa-Cheftrainer Eberhard Schabel eine Prognose. Beim amtierenden Deutschen Meister der weiblichen U20 ersetzt diesmal Nathalie Wächter (16) Luise Diederichs (19), die zu Hause bleibt.
„Gern hätten wir Beide eingesetzt. Nathalie ist diesmal unsere Gastspielerin. Sie muss sich auf nationaler Ebene zeigen. Sie ist ja auch im Bundeskader“, begründet Schabel die Entscheidung. Betreut wird die U20 in Borken-Gemen vom schleswig-holsteinischen Kadertrainer Wolfgang Krüger, der die TuRa-Asse seit ein paar Jahren schon begleitet. Schabel selbst wird mit der U10 nach Magdeburg reisen.
 In dieser Altersklasse benötigt man, um an der Endrunde teilzunehmen,  keine Qualifikation. „Da geht es darum, dass unsere Spieler lernen und wir demnächst vielleicht eine gute U12 bekommen. Von 60 Mannschaften wäre ein Platz zwischen 40 und 50 gut“, verrät Schabel die Zielsetzung. Für die U10 sitzen die Brüder Philipp und Jacob Guo, Nhat Minh Duong, Vanessa Foos und Sara Rößl an den Brettern. Im Vergleich zu den Vorjahren hat der Coach dem Verband noch nicht die Namen seiner Spieler mitgeteilt.
Durch diese „schiefe Aufstellung“ erhofft sich Schabel, dass sich die Gegner nicht so intensiv auf sein Team vorbereiten können. Kurios: bei der U20 ist noch gar nicht klar, nach welchem System gespielt wird. Es sind nämlich diesmal nur neun Teams am Start. Die Schachabteilung von TuRa Harksheide bietet zur DM wieder einen Liveticker an.
Unter www.tura-jugendschach.de können Sie alle Partien verfolgen. Sowohl bei der U20 als auch bei der U10 werden jeweils sieben Runden gespielt. Mit den Erfolgen im Jahr 2016 im Erwachsenen- und Jugendschach ist Eberhard Schabel vollauf zufrieden: „Wir haben in der 1. Frauenbundesliga noch alle Chancen. Mit der Verbandsligamannschaft sind wir nach drei Runden Co-Spitzenreiter. So einen Start hatten wir noch nie. Und in der Jugendbundesliga überwintern wir auf einem Nichtabstiegsplatz. Es war ein cooles Jahr für uns“, so Schabel.